DO’s & DON’Ts beim Grillen

Die Basics für einen guten Grillmeister haben wir euch in den vergangenen Wochen gezeigt.

Um aber auch wirklich für den Grill gewappnet zu sein, hat Dän jetzt noch fünf Tipps und No Go’s für euch zusammengestellt. Damit könnt ihr bei euren Gästen glänzen und geltet in Zukunft als DER Experte für Grillgut in eurem Freundeskreis.

5 DO's

Hier die besten TIPPS:

Nr. 1 - Shit in - Shit out.

Bereits beim Einkauf sensibel sein. Fleisch zum Billigstpreis kann auch auf dem besten Grill nicht gut werden. Lieber ein paar Euro mehr investieren und neben dem heimischen Metzger auch das Tier aus der Nähe wählen.

Übrigens - es ist oft besser unmariniertes Fleisch mit genialem Eigengeschmack zu kaufen und das dann nur mit Salz und Pfeffer zu würzen. Es muss nicht immer Marinade sein.

Nr. 2 - Die Marinade

A propos Marinade. Die muss runter bevor das Steak auf den Grill kommt.

Warum?

Sie hat ihren Sinn und Zweck des Geschmacksaustausches bereits erfüllt, wenn das Fleisch auf den Grill kommt.

Also Marinade runter und dann losgrillen.

Nr. 3 - Trocken ist wichtig!

Trocken ist wichtig – VOR dem Grillen natürlich!

Das Fleisch vor dem Grillen immer trocken tupfen. So kann die Wärme direkt in das Fleisch eindringen ohne zuvor die Feuchtigkeit verdampfen zu müssen.

Nr. 4 - Grillstreifen

Für schöne Streifen – genauer gesagt, GRILLSTREIFEN. Jeder weiß wie ein Steak vom Grill aussehen muss – richtig, mit schönen Grillstreifen. Am Besten gelingt das auf einem Gussrost.

Nr. 5 - Aroma Boost

Mit Kräutern wie etwa Thymian oder Rosmarin erzeugt man eine besondere Aroma-Note. Hierzu einfach die Kräuter vorher in Wasser einweichen und dann in die Glut legen. Funktioniert wirklich!

Zusatztipp - Drück den Pattie

Um beim Burger Grillen ein schön flaches Pattie zu bekommen, einfach eine kleine Mulde in die Mitte des Patties drücken, bevor ihr es auf den Grill legt.

5 Don'ts

Dän's NO-GOS beim Grillen:

Nr 1 - Grillzange

Es muss nicht zwingend die vergoldetet 500 Euro Grillzange sein, aber eine Zange sollte es schon sein. Auf jeden Fall KEINE GABEL! Du willst am Ende ja kein durchlöchertes Fleisch sondern du willst es nur auf dem Grillrost bewegen.

Also schnappen statt stechen

Nr. 2 - Geduld

Geduld ist eine Tugend – und die sollte jeder Grillmeister haben. Wer sein Grillgut im Sekundentakt um die eigene Achse dreht, verhindert man, dass das Fleisch eine schöne Kruste bekommt. Lieber auflegen und erst wieder bewegen wenn es wirklich notwendig ist.

Also, immer locker bleiben und den Grill machen lassen.

Nr. 3 - Bier hilft

Bier hilft immer – Aber nicht unbedingt beim Grillen. Zumindest nicht auf dem Fleisch! Das Bild des Familienvaters, wie er am Sonntagnachmittag am Grill steht, sein Bier in der Hand hält, und dieses immer wieder begleitet von zischen und viel Rauch über das Fleisch gießt, kennt jeder.

Das dies aber einer der größten Fehler ist, erklärt sich von selbst. Das Bier läuft in die Glut und wirbelt die Asche auf, die sich dann auf das Fleisch absetzt. Das ist nicht wirklich lecker und auch nicht sooo gesund. Wenn es ganz blöd läuft, löscht man sogar die Glut und Papa darf von vorne anfangen.

Nr. 4 - Grillmethode

Gib dem Fleisch was es braucht. Nicht nur die Zeit auf dem Rost ist entscheidend, sondern auch die richtige Grillmethode. Große Stücke lieber Rückwärts grillen, dünne Steaks oder Würste lieber vorwärts.

TIPP: Immer darauf achten das man genügend indirekte Grillfläche hat, um zwischendrin auch mal etwas „parken“ zu können.

Rückwärts grillen:

Das Grillgut zuerst im Smoker oder auch im Backofen vorgaren und anschließend auf dem Grill das finale Branding verpassen.

Nr. 5 - Nicht zündeln sondern grillen!

Wie wir schon erwähnt haben, benötigt man zum Grillen etwas Zeit und die sollte man sich auch nehmen. Wer seinen Grill mit Benzin, Spiritus oder ähnlichen Mittelchen anheizen möchte, sollte sich das zweimal überlegen. Denn neben der Gesichtsbehaarung, kann auch ganz schnell die Grilllaune zusammen mit den geliebten Freunden verschwinden.

Daher unser Tipp: Überall wo „Holzkohleanzünder“ draufsteht, ist die Chance groß, dass Haare, Laune und Freunde unversehrt bleiben.

Unser nächstes Thema:

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